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Zu Fuß auf den Jeschken (Ještěd) und dann über den Kamm vielleicht sogar bis nach Jeřmanice

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Erstellt:20.12.2019 | Aktualisiert:19.10.2020

Adresse:460 08 LiberecGPS:50°44'17.2''N; 15°00'43.9''E[Karte]
Wer nach Liberec kommt, muss auf den Jeschken. Wir geben Ihnen einen Tipp, wo entlang Sie gehen können, und Sie können sich entscheiden, ob Sie nur auf den Gipfel steigen oder sich Ihren Ausflug noch ein Stück verlängern wollen.
Wie lange wir gehen:
Start: Liberec, Horní Hanychov
1. Route - Ziel: Liberec, Horní Hanychov, 8,6 Km, https://mapy.cz/s/kagekajafa
2. Route - Ziel: Šimonovice, 13 Km, https://mapy.cz/s/katugasuze
3. Route - Ziel: Jeřmanice, 15 Km, https://mapy.cz/s/relatatala

Wo entlang wir gehen:
Aus Stadtzentrum mit der Strassenbahn Nr. 3 (Fügnerova ul. → Horní Hanychov) → Výpřež → Ještěd → Ještědka → chata Pláně pod Ještědem → und weiter...

Was wir unterwegs sehen:
An der Straßenbahn-Endhaltestelle können wir wählen, ob wir auf dem direktesten Wege auf den Jeschken steigen wollen (d. h. unter der Seilbahn – aber Achtung: hier entlang kann man nur im Sommer gehen, im Winter befindet sich hier nämlich eine Skipiste) oder ob wir den blauen Wanderweg rechts von der Straßenbahn nehmen, der uns auf einem kleinen Umweg durch den Wald führt. 

Blau ist gut, wie es in einem tschechischen Lied heißt (Modrá je dobrá). Wenn wir also diesen Weg wählen, führt er uns zuverlässig bis zur Weggabelung Nad Výpřeží, wo zur blauen noch die rote Markierung hinzukommt. Wem ein kleiner Umweg nichts ausmacht, der kann auf dem verlassenen roten Wanderweg noch knapp zwei Kilometer geradeaus weitergehen. Hier befindet sich im Wald der Flieger-Grabhügel – ein Denkmal zur Erinnerung an einen tragischen Unfall, bei dem 1948 ein Kleinflugzeug an den Hang des Jeschken prallte und in seinen Trümmern fünf Menschen um Leben kamen.

Wer schon direkt nach oben auf den Jeschken möchte, der folgt der blauen und roten Wanderwegmarkierung bis zur Weggabelung Ještěd-odbočka, wo er den markierten Weg verlassen und den viel begangenen schmalen Pfad nutzen kann, über den er im Nu auf den Gipfel gelangt.

Der Jeschken, der Kleine Marsmensch, der Rohan-Stein, das Kreuz auf dem Jeschken – dies alles erwartet uns auf dem Gipfel als Belohnung für unsere Ausdauer. Und natürlich auch die Seilbahn. Mit dieser ältesten funktionstüchtigen Kabinenseilbahn können wir in die Stadt zurückkehren, oder wir können unsere Wanderung fortsetzen.

Wenn wir die zweite Variante bevorzugen, dann bleiben wir diesmal der roten Markierung treu, die uns auf der Straße entlangführt, wo wir noch immer die Aussichten auf die Landschaft genießen können, bis hin zur Bergbaude Ještědka. Weiter geht es, stets der roten Markierung folgend, auf dem Kammweg, vorbei an der Bergstation der Seilbahn Černý vrch und der Seilbahn Skalka bis hin zur Berghütte Pláně pod Ještědem. Jetzt haben wir schon etwa 6 Kilometer in den Beinen und vor uns ein beliebtes Restaurant, in dem wir uns nicht nur stärken können, sondern auch ein Bergwacht-Minimuseum finden.

Wie geht es nun weiter? Wieder müssen wir uns entscheiden, wo entlang wir weitergehen wollen…
1) Auf dem blauen Wanderweg nach Horní Hanychov gelangen wir an den Ort, von wo aus wir losgegangen sind (noch 2,5 Kilometer).
2) Auf dem Kammweg können wir zum Restaurant und Aussichtsturm Rašovka weitergehen und anschließend die Straße nach Šimonovice hinab, wo sich eine Haltestelle des ÖPNV befindet. Die Buslinien 20 oder 60 bringen uns zurück ins Stadtzentrum von Liberec (weitere 7 km).
3) Auf dem Kammweg weiter, am Restaurant und Aussichtsturm Rašovka vorbei, bis hin zum Javorník, wo wir das beliebte Restaurant Obří sud (Riesenfass), eine Rodelbahn und auch eine Sesselbahn finden (ca. 10 km). An der Talstation der Seilbahn befindet sich die Haltestelle „Dlouhý Most, Javorník“, von wo aus Regionalbusse nach Liberec fahren, und ein Stück weiter auch der Bahnhof „Jeřmanice“.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Kammweg gefallen und der Jeschken Sie gebührend beeindruckt hat. Unser nächster Ausflug führt uns zur Abwechslung wieder ans andere Ende von Liberec, wo die Gipfel des Isergebirges eine ähnliche Herausforderung darstellen.
Anlagen