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Glasfest in Kristánov

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Aktualisiert:15.8.2021
Ort:Denkmal des Glasmachergewerbes Kristiánov
Adresse:Osada Kristiánov46812 BedřichovGPS:50°48'43.9''N; 15°11'10.5''E[Karte]
Anfang:3. 9. 2022 9:00Ende:3. 9. 2022 16:00
Veranstaltungstyp:Glasmacher-Veranstaltungen – Křišťálové údolíVeranstaltungsart:Musik, Folksmusik, Theater, Kindertheater , Bildende Kunst, Glas, Handwerk, Folklor- und Gemeinschaftsveranstaltungen, Jahrmarkt, andere Gemeinschaftsveranstaltungen, Jiný typ akceEmpfohlen für:Urlaub mit KindernAktiven UrlaubVeranstaltungscharakter:Gesamtstaatlich
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In Kristiánov wird wieder Glas geschmolzen! Die Rückkehr zu den alten Zeiten der Glasmachersiedlung, die Erinnerung an die Gründer dieses bedeutenden Ortes, die Schaffung unserer eigenen, ein vielfältiges Begleitprogramm, Attraktionen für Kinder und Erwachsene - das ist das Glasfestival in Kristiánov. Eine traditionelle Veranstaltung für alle Liebhaber der gläsernen Schönheit und des Isergebirges, die das Museum für Glas und Modeschmuck in Jablonec nad Nisou für Samstag, den 3. September ab 9 Uhr vorbereitet hat.

Das gesamte Dorf wird mit stilvollen Waren und Beispielen alter Handwerkskunst gefüllt sein. Die Besucher können sich auf Stände mit Glas- und Schmuckwaren freuen, aber auch Glasmachermeistern bei der Arbeit zusehen - es wird Glas geschmolzen und geblasen.

 

Außerdem gibt es ein breites Angebot an Kreativ-Workshops, in denen die Besucher zum Beispiel Perlen auffädeln können.

 

Das Programm in Kristiánova läuft von 9 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei, weitere Informationen folgen.

- Kreative Workshops

- Produktionsvorführungen

- zusätzliche Verkäufe

- Kulturprogramm

- Erfrischungen

 

Der Transport ist zu spezifizieren.

 

Die Siedlung wurde 1774 von Johann Leopold Riedel gegründet. Der Glasofen wurde erstmals am Dreikönigstag (6. Januar) 1776 geschmolzen, und seine Nachkommen betrieben die Glashütte bis 1887, also genau 111 Jahre lang. Ursprünglich waren die Hauptprodukte hohle Glaspokale und -becher, Holbas, Apothekerflaschen, Flakons und Kronleuchtergarnituren, aber im 19. Jahrhundert waren die Hauptprodukte Quetschstangen, Rohre und Stäbe für die Schmuckherstellung. Eine Spezialität waren die so genannten "Tutnas", hohle Röhren, die als Halbfabrikat für die Herstellung von Glasarmreifen dienten.

Von der damals bedeutenden Glasmachersiedlung ist bis heute nur ein Gebäude erhalten geblieben, das ursprünglich als Unterkunft für Glasmacher, später als Gaststätte und Freizeiteinrichtung genutzt wurde, die sogenannte "Liščí bouda". Heute wird es vom Glas- und Schmuckmuseum in Jablonec nad Nisou verwaltet und bietet eine Besichtigung der Dauerausstellung, einen kleinen Lehrpfad um die erloschenen Gebäude der Siedlung und einen Lehrpfad, der wichtige Orte mit Glasmachertradition auf der Strecke zwischen Kristiánov und dem Hauptgebäude des Glas- und Schmuckmuseums in Jablonec nad Nisou verbindet.


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