Vyhledávání


Über den Jeschkenkamm zu Aussichten

← Zurück
Erstellt:13.10.2020 | Aktualisiert:7.1.2022

Adresse:– nicht zur Verfügung –GPS:50°44'37.8''N; 14°58'42.5''E[Karte]
Ein kaum anstrengende Ausflug durch die Wälder am Ještěd von einer eher ungewohnten Seite zu atemberaubenden Aussichten und zu einem weißen, roten und schwarzen Stein.

Wie lange wir gehen:
5 km, https://mapy.cz/s/hufogamema

Wo entlang wir gehen:
Tetřeví sedlo/Auerhahnsattel (auch Výpřež/Ausgespann genannt) – Kamenná vrata/Torstein – Červený kámen/Rotstein – Mohyla letců/Fliegerhübel – Nad Výpřeží – Tetřeví sedlo/Auerhahnsattel

Was wir unterwegs sehen:
Unsere Tour beginnt im Auerhahnsattel/Tetřeví sedlo, der bei den Einheimischen nicht anders genannt wird, als Výpřež - Ausgespann. Einst spannten hier die Kaufleute ihre Hilfspferde aus, ohne die sie gar nicht bis in diese Höhe hätten gelangen können. Aber keine Angst – unser Ausflug ist kaum beschwerlich und Pferde sind auch nicht vonnöten. (Nebenbei bemerkt – für die Dauer der Straßensperrung aus Liberec gelangt man mit dem Auto auch von der anderen Seite des Berges nach Výpřež). Nach einem bequemen Stück Waldweg mit gelber Wandermarkierung gelangen wir nach kaum einem Kilometer zum schönsten Felsgebilde auf dem Jeschkenkamm, zum „Steintor“ und unserem ersten, „weißen“ Stein. Das Steintor (Torstein) ist wirklich gewaltig und da es offen steht, öffnet sich hinter ihm ein schöner Fernblick.

Vom Torstein führt der Weg auf der Höhenlinie weiter, also ein Kinderspiel. An der Wegkreuzung „Na Příkopech“ stößt noch das rote Wanderzeichen dazu, das uns zu einem weiteren Aussichtspunkt geleitet – zum „Rotstein/Červený kámen“. Wenn das Steintor/Kamenná vrata der schönste Felsen des Jeschkenkammes ist, dann ist der Rotstein wiederum der augenfälligste – dank seiner roten Färbung, die ihm das Eisenoxid in seinen Spalten verleiht. Ist er selbst schon attraktiv, um so attraktiver ist der Blick von ihm in die weite Umgebung.

Nun kehren wir ein stückweit zurück, bis zur Wegkreuzung „Červený kámen/Rotstein“ und von hier weiter dem roten Wanderzeichen folgend, bergan auf einen sanften Hügel, den Schauplatz einer Flugzeugkatastrophe aus dem Jahre 1948. An den Flugzeugabsturz erinnert heute ein Fliegerdenkmal (Mohyla letců)mit den Resten des Flugzeugs, das bei Schlechtwetter am Hang des Ještěd aufprallte. Dem Gedenken der fünf Opfer – zufälligerweise Angestellte der Luftfahrtindustrie – ist ein schwarzer, polierter Stein auf dem Gipfel des Fliegerhübels gewidmet.

Vom Mahnmal geht es auf dem roten Wanderweg zur Wegkreuzung „Nad Výpřeží“ hinauf, wo wir in einem anmutig Bogen, den der Weg beschreibt zum Parkplatz Výpřež gelangen; wer noch genug Kraft hat, verlängert die Tour noch um ein Stückchen bis zu Gipfel des Ještěd/Jeschken. Zu diesem führt von der Wegkreuzung ein rot und blau markierter Weg zum Gipfel hinauf, den wir nach kaum einem Kilometer erreichen, allerdings in einem mächtigen Anstieg. Nach Výpřež kann man vom Gipfel auf dem schon beschriebenen Weg zurückkehren, oder man lässt sich vom Gipfel des Jeschken bequem mit der Gondelbahn nach Liberec-Horní Hanychov befördern.