Rad fahren


Isergebirgsüberfahrt

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Erstellt:13.1.2020 | Aktualisiert:13.4.2020

Adresse:– nicht zur Verfügung –
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Tenhle 33kilometrový cyklovýlet je především pro sportovce s dobrou fyzičkou, kteří se při troše námahy mohou projet Jizerkami téměř z jednoho konce na druhý.

Kilometeranzahl: 33 km, https://mapy.cz/s/pogukesuba

Beschwerlichkeit: *****

Streckenverlauf: Liberec Jakuszyce – Orle/Karlsthal – Jizerka/Klein Iser – Smědava/Wittighaus – Kneipa – Kristiánov/Christianstahl – Nová Louka/Neuwiese – Bedřichov – Maliník/Himbeerberg – Česká chalupa – Liberec

In Liberec setzen wir uns in den Zug zur polnischen Stadt Szklarska Poręba, steigen aber schon in Jakuszyce aus. Vom Bahnhof müssen wir ein Stück zur Skilanglaufarea zurückfahren. Gerade hier beginnt der Euroregionale Radweg ER-2, auf dem wir nach Orle (Karlsthal) gelangen – einem günstigen Ort für eine erste Verschnauf- und Imbisspause. Aus Orle fahren wir anfangs auf dem ER-2 weiter, biegen jedoch bei erster Gelegenheit nach links auf einen Geländeweg ab, auf dem wir zur Karlsthaler Brücke/Karlovský most abfahren. Diese bildet gleichzeitig den Grenzübergang zwischen Polen und Tschechien.

Von hier aus folgen wir beständig dem gelben Wanderzeichen – bis zum Gebirgsweiler Jizerka/Klein Iser. Der Anstieg ist recht lang und beschwerlich, aber die alte Glasmachersiedlung ist einer der anmutigsten Orte des Isergebirges und ihr Anblick ist die Mühe sicher wert. Außerdem gibt es hier außer mehreren Gaststätten und Pensionen auch das Museum des Isergebirges, das man beim Besuch der Glasmachersiedlung auf jeden Fall besichtigen sollte. Auf dem Kammweg Nr. 22 (Hřebenovka) radeln wir nun am Nationalen Naturschutzgebiet Rašeliniště Jizerky (Hochmoor Kleine Iserwiese) vorbei und wenn wir ordentlich in die Pedale treten, sind wir in kaum einer halben Stunde an der Berghütte Smědava (Wittighaus) angelangt.

Die sommers wie winters von Touristen umlagerte Wanderhütte verlockt mit warmen Speisen. Aber die hiesigen Heidelbeerknödel sind es wert, ein Weilchen in der Schlange zu stehen, die sich hier hin und wieder am Ausgabetresen bildet. Das nächste Ziel ist die Wanderkreuzung Na Kneipě, zu der uns das rote Wanderzeichen nach einem recht langen Anstieg geleitet. Aber keine Angst, auf der heutigen Radtour ist dies der letzte „knackige“ Anstieg. Von der Wanderhütte Knejpa fahren wir auf dem blau markierten Radweg Nr. 3022 in Richtung Rozmezí weiter.

Von hier geht es nun schon bequem bergab nach Kristiánov, wo wir kurz absatteln, um die „Fuchsbaude" zu besuchen, in der in der Sommersaison das Museum „Glassiedlung Kristiánov –Christiansthal“ zu besichtigen ist. Das Glasmachergewerbe hat in unserem „Crystal Valley“ lange Tradition und es wäre schade, im Rahmen der Isergebirgsüberfahrt nicht etwas über seine Geschichte hinzuzulernen. Aus Kristiánov schlängeln wir uns am Moorteich Blatný rybník vorbei nach Nová Louka (Neuwiese), wo wir im hiesigen Gasthof, der Šámal-Hütte, den Flüssigkeitsvorrat ergänzen können, anschließend geht es auf Radweg Nr. 3023 nach Bedřichov (Friedrichswald). Ständige Einwohner gibt es hier zwar nur wie Tage im Jahr, dennoch herrscht in diesem kleinen Gebirgsort sommers wie winters reger Betrieb, ist er doch der Hauptausgangspunkt zu Ausflügen ins ganze Isergebirge. Nun erwartet uns noch der Anstieg zum Himbeerberg/Maliník, von hier geht es dann im Freilauf zur Pension&Restaurant Česká chalupa. Hier müssen wir uns endgültig entscheiden, auf welchem Weg wir nach Liberec zurückkehren. Wer glatten Belag unter den Reifen liebt, kann linkerhand auf der Straße weiterfahren, die sich in Zick-Zack-Kehren zur Stadt windet. Wer natürlichen Wegen den Vorrang gibt und dem Verkehr lieber ausweicht, folgt dem roten Wanderzeichen, auf dem man über Waldwege zum Volksgarten – Lidové sady gelangt.


Eigenschaften
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